Bitcoin scheint sich vom Ausverkauf im März vollständig erholt zu haben

Am 12. März erlebte der gesamte Krypto-Währungsmarkt einen drastischen Einbruch von 50%. Vorerst scheint sich Bitcoin von diesem historischen Ausverkauf vollständig erholt zu haben.

Bitcoin drängt inmitten des Optimismus, dass das Schlimmste hinter uns liegen könnte, nach oben.

Nach einem blutigen März und einem unbeständigen April erwarten Händler von Immediate Edge, dass der Mai vielversprechender wird. Angesichts der geplanten Halbierung des Ereignisses gibt es Gründe, optimistisch zu sein – aber wir sind noch nicht ganz aus dem Gröbsten heraus.

Optimismus auf Immediate Edge

Bitcoin inszeniert ein Comeback

Der 12. März war ein blutiger Tag für die Krypto-Währungsmärkte. Einige spekulierten sogar, dass es lange dauern würde, bis das Vertrauen in den Markt zurückkehrt. Im April kam es jedoch zu einer Erholung, und Bitcoin hat seine Verluste vollständig wettgemacht.

Wie Skew (@skewdotcom) schreibt, scheint der Markt „zur Normalität zurückzukehren“.

Aber das ist nur in Bezug auf den Preis. Es gibt noch andere Indikatoren, die wir ebenfalls in Betracht ziehen sollten.

Das Handelsvolumen bei den Termingeschäften zum Beispiel scheint ebenfalls vielversprechend zu sein. Gestern wurden auf dem Bitcoin-Futures-Markt über 40 Milliarden Dollar gehandelt – ein Betrag, der seit dem 12. März nicht mehr gesehen wurde. Die CME hat ihr Handelsvolumen vollständig zurückgewonnen, und Börsen wie Binance dominieren nun den Terminmarkt.

Das Open Interest bei Futures tickt ebenfalls höher, bleibt aber weit niedriger als im Februar. Viele Longs verließen den Markt im März und sind seitdem nicht wieder zurückgekommen.

Auch seit März ist die Liquidität insgesamt zurückgekehrt, allerdings mit einigen Vorbehalten. Einige Börsen verzeichnen nach wie vor gewisse Ausrutscher in ihren Auftragsbüchern.

Die Volatilität der Bitmünzen hat nach einem besonders volatilen März ebenfalls nachgelassen, wie BeInCrypto bereits berichtet hat. So wie es jetzt aussieht, ist die implizite Volatilität von Bitcoin wieder auf „normale“ Niveaus zurückgekehrt, wie @skewdotcom betont.

Schließlich scheinen die sozialen Medien zu brummen, bevor die Halbierung von Bitcoin in die Höhe schießt. Die Google-Suchanfragen nach der „Bitcoin-Halbierung“ sind jetzt weit höher als 2016. Das ist jedoch nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass der Raum viel größer ist als vor vier Jahren.

Außerdem ist die Zahl der Tweets, in denen „Bitcoin“ erwähnt wird, seit Mitte April gestiegen.

Insgesamt scheint es, als ob Bitcoin vor der Halbierung des Ereignisses eine gewisse Stärke zeigt.

Das Urteil

Es lässt sich nicht leugnen, dass das makroökonomische Bild immer noch düster erscheint. Mit rund 30 Millionen arbeitslosen Amerikanern steht die Weltwirtschaft auf wackeligen Beinen. [Financial Times] Die Versorgungsketten sind überlastet und haben Probleme. Doch die Finanzmärkte erholen sich. Auch Bitcoin ist auf dem Vormarsch.

Wie sich die nächsten Monate entwickeln werden, kann man nur vermuten, aber die Marktgrundlagen sind etwas Konkretes, auf das wir uns verlassen können; und im Moment sehen sie wohl gut aus. Indikatoren aus vielen verschiedenen Bereichen zeigen, dass Bitcoin das Blutbad vom März absorbiert und sich davon erholt hat. Altcoins muss noch einiges aufholen, aber Bitcoin scheint in den kommenden Wochen gut aufgestellt zu sein.

Was nach der Halbierung des Ereignisses geschieht, ist jedoch noch unklar. Wir werden abwarten müssen und sehen, ob es „eingepreist“ ist, wie einige behaupten.